Vom Tischtennisschläger zur Kaffeerösterei
Die Bayerische Hofrösterei von Marcel Wimmer unterstützt die Tischtennissparte des DJK SV Bad Höhenstadt
Eine besondere Verbindung: Bayerische-Hofrösterei-Inhaber Marcel Wimmer (links) und DJK-Jugendtrainer Thomas Stork. Über einen eher zufälligen Einkauf entstand der Kontakt, aus dem schließlich das Sponsoring der Tischtennissparte des DJK SV Bad Höhenstadt hervorging.
Bad Höhenstadt/Fürstenzell. Was haben guter Kaffee und Tischtennis gemeinsam?
Auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders viel. Bei der DJK SV Bad Höhenstadt gibt es allerdings eine Verbindung, die beides miteinander verknüpft – und sie beginnt mit einem ganz alltäglichen Einkauf.
Jugendtrainer Thomas Stork vom DJK SV Bad Höhenstadt war beim Einkauf, als sich eher zufällig der Kontakt zur Bayerischen Hofrösterei in Fürstenzell ergab. Aus diesem zunächst ganz normalen Gespräch entwickelte sich schließlich eine Partnerschaft: Die Bayerische Hofrösterei unterstützt inzwischen die Tischtennissparte des Vereins als Sponsor.
Für den Verein ist das eine besondere Geschichte, denn hinter der Rösterei steht mit Marcel Wimmer kein Unbekannter. Wimmer hat früher selbst Tischtennis bei der DJK Bad Höhenstadt gespielt. Die Verbindung zum Verein besteht also schon lange – nur dass heute nicht mehr der Tischtennisschläger, sondern die Kaffeebohne im Mittelpunkt seines beruflichen Alltags steht.
Aus einem Hobby wurde ein Beruf
Die Bayerische Hofrösterei ist noch ein vergleichsweise junges Unternehmen. Marcel Wimmer begann zunächst aus persönlichem Interesse und als Hobby mit dem Rösten von Kaffee. Aus der Begeisterung für guten Kaffee entwickelte sich Schritt für Schritt die Idee einer eigenen Rösterei. Heute betreibt Wimmer die Bayerische Hofrösterei hauptberuflich.
Geröstet wird in Fürstenzell. Die Rösterei legt nach eigenen Angaben besonderen Wert auf die Auswahl der Rohkaffees und auf den Röstvorgang. Die Bohnen stammen aus verschiedenen Anbauländern und werden entsprechend ihrer Eigenschaften verarbeitet.
Dass aus einem Hobby einmal ein eigener Betrieb werden würde, war dabei vermutlich nicht von Anfang an geplant. Gerade diese Entwicklung macht die Geschichte der Bayerischen Hofrösterei interessant: Aus der privaten Leidenschaft für Kaffee entstand ein Handwerksbetrieb, der inzwischen Kunden weit über Fürstenzell hinaus erreicht.
Batavia – ein Kaffee mit eigener Geschichte
Zu den bekannten Kaffees der Hofrösterei gehört der Espresso Blend „Batavia“. Der Hausblend verbindet Arabica aus Brasilien mit indischem Monsooned Malabar und Robusta aus Indien. Nach Angaben der Rösterei entsteht dadurch ein würzig-schokoladiges Geschmacksprofil mit kräftigem Körper und stabiler Crema. Der Kaffee eignet sich unter anderem für Vollautomaten, Siebträger und die klassische Bialetti.
„Batavia“ ist damit ein Beispiel dafür, dass Kaffee längst nicht mehr einfach nur Kaffee ist. Herkunft, Mischung, Röstung und Zubereitung beeinflussen maßgeblich, was am Ende in der Tasse landet. Wer sich dafür interessiert, kann in der Bayerischen Hofrösterei verschiedene Kaffees kennenlernen und sich beraten lassen.
Das Sortiment umfasst neben verschiedenen Espressomischungen auch sortenreine Kaffees aus unterschiedlichen Anbaugebieten. Im Angebot finden sich beispielsweise Kaffees aus Brasilien, El Salvador, Peru, Indonesien, Indien, Kenia, Guatemala, Kolumbien und Äthiopien.
Handwerk statt Massenware
Ein Blick auf die Geschichte der Rösterei zeigt, dass für Marcel Wimmer vor allem die Qualität und die Beschäftigung mit dem Produkt im Mittelpunkt stehen. Bereits bei einer Besichtigung der Rösterei im Jahr 2024 wurde über die Auswahl des Rohkaffees und die Bedeutung des Röstprofils gesprochen. Die Rösterei befindet sich in zwei Gewölben eines historischen Bauernhofs in Fürstenzell.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann die Kaffees nicht nur online bestellen. Die Bayerische Hofrösterei bietet auch vor Ort Verkauf an. Aktuell sind die regulären Öffnungszeiten freitags von 13 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 17 Uhr; weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich. Außerdem ist der Kaffee an verschiedenen Verkaufs- und Ausschankstellen in der Region erhältlich.
Eine Partnerschaft mit persönlichem Hintergrund
Für die Tischtennissparte des DJK SV Bad Höhenstadt ist die Unterstützung durch die Bayerische Hofrösterei deshalb mehr als nur ein gewöhnliches Sponsoring. Wenn ein ehemaliger Spieler des Vereins später selbst zum Unternehmer wird und seinen früheren Verein unterstützt, schließt sich ein Kreis.
Und so hat eine eher zufällige Begegnung beim Einkauf letztlich eine Verbindung zwischen zwei scheinbar unterschiedlichen Welten geschaffen: zwischen Kaffeerösterei und Tischtennishalle, zwischen unternehmerischer Leidenschaft und Vereinsleben.
Der DJK SV Bad Höhenstadt freut sich jedenfalls über die Unterstützung durch die Bayerische Hofrösterei und darüber, mit Marcel Wimmer einen Sponsor an seiner Seite zu haben, der den Verein und die Tischtennissparte nicht nur von außen kennt, sondern selbst Teil ihrer Geschichte war.
Vielleicht lässt sich die Verbindung sogar auf eine einfache Formel bringen: Nach einem intensiven Tischtennistraining braucht es manchmal genau das, was auch sonst für einen guten Start sorgt – eine Tasse guten Kaffee.
Bayerische Hofrösterei, Marcel Wimmer, Edenweg 1, 94081 Fürstenzell.
Homepage: www.bayerische-hofroesterei.de































